Was ist der geeignetste Weg um mein Haus energetisch zu verbessern?

Stadt Wahlstedt übernimmt 30€ Eigenbeitiligung für die ersten 50 Energie-Beratungen der VZSH

Wie Sie alle wissen, sind Klimaschutz und Energiekosten Dauerthemen für die nächsten Jahre und Jahrzehnte.

Tatsächlich wird ein sehr wesentlicher Teil fossiler Energie für den Wärmesektor genutzt. Zur Reduzierung des klimaschädlichen Verbrauchs wird fossile Energie durch die CO2-Abgabe stetig teurer. Auch temporär kühle Witterungsbedingungen wie in diesem Jahr können leider keinerlei Entwarnung zur Erderwärmung in den kommenden Jahrzehnten geben.

Sie sehen: Wir sollten überlegen, wie wir künftig Wärme kostensparend und klimafreundlich nutzen können. Dazu hat der Bund neue Fördertöpfe geöffnet bzw. neu gefasst und erhöht. Das wird vermutlich nicht dauerhaft so bleiben. Gebäudespezifische Anforderungen, technische Möglichkeiten, (förder-)rechtliche Rahmenbedingungen sind ein hoch komplexes Feld für den Laien.

Nutzen Sie daher das limitiert kostenfreie Angebot (die Eigenanteile der ersten 50 Beratungen - nur eine pro Haushalt - trägt die Stadt Wahlstedt) einer professionellen und erfahrenen Erstberatung durch die Verbraucherzentrale Schleswig-Holstein (siehe auch hier: https://www.verbraucherzentrale.sh/energie/detailcheck-energieberatung-zuhause-14819)! Dann wissen Sie, was Ihre wirtschaftlichsten Hebel sind, um Ihre Energierechnungen möglichst klein zu halten und das Klima zu schonen!

Terminvereinbarung bei der Verbraucherzentale Schleswig-Holstein unter: 0431-590 99 40 oder 0800 - 809 802 400

Mitmachen: Integriertes Stadtentwicklungskonzept Wahlstedt - so lief die ISEK-Auftaktveranstaltung am 27.08.2021

Bewertung Wahlstedts durch die Bürger
ISEK-Auftakt als Live-Veranstaltung

Über 40 Wahlstedter Bürgerinnen und Bürger haben sich engagiert an der Auftaktveranstaltung am Integrierten Stadtentwicklungs-Konzept (ISEK) beteiligt.
Gleichwohl sich viele der Teilnehmenden in Wahlstedt wohl oder sogar sehr wohl fühlen, wurde deutlich, dass es insbesondere für den Bereich der Innenstadt ein „weiter so“ nicht geben darf. Hier wurden die Aufenthaltsqualität sowie die zu geringe Auswahl in Bezug auf Branchenmix und Gastronomieangebot bemängelt. Dabei wurde nicht nur der Marktplatz und die Passage in den Fokus genommen: die Teilnehmenden diskutierten über den gesamten Bereich zwischen Neumünster- und Waldstraße und darüber, wie hier Verbesserungen gelingen könnten.
Viele Wahlstedterinnen und Wahlstedter zeigten sich offen gegenüber Neubürgern. Die Ausweisung neuer Wohngebiete sei positiv für den Erhalt und die Belebung der Innenstadt. Allerdings sollte zukünftig mehr wert als bisher auf die Schaffung von kleineren Wohnungen für Senioren und junge Erwachsene gelegt werden.
Im Bereich Verkehr und Mobilität wünschten sich die TeilnehmerInnen eine Entwicklung weg vom Kfz-Verkehr hin zu diversen Mobilitätsangeboten.
Insbesondere die Neumünsterstraße wurde hinsichtlich Aufenthaltsqualität und Sicherheit für schwächere Verkehrsteilnehmer bemängelt. Neben einer deutlichen Verbesserung der Radwege und der Wegevernetzung wurden der nötige Ausbau des ÖPNV sowie die Etablierung von Car-Sharing-Angeboten angesprochen.
Insgesamt wünschen sich die WahlstedterInnen ein grüneres Wahlstedt: weniger Versiegelung durch z.B. Parkplätze, dafür mehr Stadtgrün.
Zudem wurde angesprochen, dass es für eine wachsende Stadt zu wenige Kita- und Schulplätze und Sanierungsbedarf im Freibad gibt, dass ein Ausbau der Angebote des Jugendzentrums und mehr Grünflächen in der (Innen)Stadt wünschenswert ist.
Dabei wurde kontrovers diskutiert: einerseits Siedlungsentwicklung / Wohnraumnachfrage / Wachstum inkl. Steuereinnahmen / Arbeitsplätzen andererseits Versiegelung von Flächen, Verkehrsbelastung.
Bürgervorsteher Horst Kornelius resümierte: „Ich freue mich darüber, dass es so viele Vorschläge und Wünsche gibt. Wenn wir das alles in den nächsten 15 Jahren umsetzen wollen, brauchen wir sehr viel Kapital. Dazu ist es erforderlich, ein neues Gewerbe-/Industriegebiet zu erschließen. Wir brauchen die Steuereinnahmen der dort dann angesiedelten Unternehmen. Außerdem schaffen sie neue Arbeitsplätze.
... Damit könnte Wahlstedt über 10.000 Einwohner bekommen“.
Bauamtsleiter Torsten Maaß war erfreut über die rege Beteiligung zum Auftakt und hofft auf noch breiteres Interesse aus weiteren Bevölkerungsgruppen. Er würde sich insbesondere über weitere Lösungsvorschläge freuen.
Klimaschutzmanager Matthias Reuter zeigte sich erleichtert, dass die Veranstaltung unter Corona-Bedingungen mit peniblem Hygienekonzept überhaupt stattfinden konnte. Besonderer Dank gebühreauch den Auszubildenden für ihre Mitarbeit. Gern empfahl er den Teilnehmern weiteren Wahlstedtern von dem Projekt zu erzählen und sie zur Mitsprache zu bewegen.
Die nächste Bürgerbeteiligung soll noch vor Weihnachten stattfinden – Ideen können weiterhin über stadtentwicklung@wahlstedt.de eingereicht werden.

Aktuelle Meldungen zum Klimaschutz:

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