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Aktuelles

* 6. Bericht des Weltklimarats (IPCC)

Laut Städteverband Schleswig-Holstein (in den Anmerkungen des DStGB Ausgabe 3, April 2022, S. 40ff) sind die Weichenstellungen zum Klimaschutz in den nächsten Jahren entscheidend und bisherige Ziele nicht ausreichend. Und: "Deutlich erkennbar macht der Bericht, dass die 50 am wenigsten entwickelten Länder bisher zum gesamten menschengechten Treibhauseffekt nur 0,4% beigetragen haben." ... Es bedürfe "insbesondere eines zügigen Ausbaus erneuerbarer Energien sowie einer deutlichen Einsparung von Energie, zu der besonders die Sanierung des Gebäudebestandes in Deutschland beitragen muss."

 

* Kommt die Bauwende?

Am 20.April 2022 wurde ein Teil der Bau-Förderungen nach nur wenigen Stunden zum zweiten Mal aufgrund der "Antragsflut" gestoppt. Zukünftig werden wahrscheinlich deutlich strengere Anforderungen für Neubau und Sanierung gelten. Einen guten Einblick bietet "Natureplus" unter dem Schlagwort "KfW-Neubauförderung erneut gestoppt".

 

* Rundumpaket für den betrieblichen Klimaschutz

Das Projekt KliMaWirtschaft des BVMW und des Fraunhofer IPK unterstützt Unternehmen individuell und praktisch bei der betrieblichen Reduzierung Ihrer CO2-Emissionen. Lernen Sie in ganztägigen Workshops eigene Reduktionsziele zu setzen und diese mit geeigneten Klimaschutzmaßnahmen zu erreichen. In den Umsetzungsphasen erhalten Sie fachliche Begleitung und Beratung.

Der Workshop Teil 1 Klimaschutzziele findet am 19. Mai online und am 15. Juni in Hamburg als Präsenzveranstaltung statt.

Alle Angebote sind aufgrund der Förderung durch das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz kostenfrei.

Alle Termine, die Möglichkeit zur Anmeldung sowie Informationen zu allen Angeboten finden Sie unter www.klimaschutz-wirtschaft.de. Das Projektteam erreichen Sie telefonisch unter der +49 (30) 533 206 –571 oder per Mail an die kontakt@klimaschutz-wirtschaft.de.

 

* Energiesparende Lichtsignalanlage (LSA) in Wahlstedt

Nach gut 20 Jahren wurde die Ampel am Kreuzungsbereich von Kieler Straße, Rendsburger Straße und Im Holt in Wahlstedt modernisiert. Dazu wurde im November 2020 ein Antrag auf Fördermittel der Kommunalrichtlinie im Rahmen der Nationalen KlimaschutzInitiative (NKI) des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit gestellt. Im März 2021 kam der Zuwendungsbescheid, so dass anschließend die Vergabe gestartet wurde. Aufgrund von Teile-Mangel auch in diesem Bereich konnte die energiesparende Anlage erst im November 2021 installiert werden. Wie die Altanlage zuvor auch, ist die Ampel mit Hilfseinrichtungen für Menschen mit Sehbehinderungen ausgerüstet. Hinzu gekommen ist eine automatische Steuerung durch optische Erfassung der Verkehrsflüsse. Letzte Software-Updates erfolgten Anfang des Jahres 2022. Nun spart die LSA ca. 80% des zuvor notwendigen Stroms. Die Technik überwacht auch das Funktionieren der sparsamen LED-Leuchtmittel selbst.

Nationale Klimaschutzinitiative

Mit der Nationalen Klimaschutzinitiative initiiert und fördert das Bundesumweltministerium seit 2008 zahlreiche Projekt, die einen Beitrag zur Senkung der Treibhausgasemissionen leisten. Ihre Programme und Projekte decken ein breites Spektrum an Klimaschutzaktivitäten ab: Von der Entwicklung langfristiger Strategien bis hin zu konkreten Hilfestellungen und investiven Fördermaßnahmen. Diese Vielfalt ist Garant für gute Ideen. Die Nationale Klimaschutzinitiative trägt zur Verankerung des Klimaschutzes vor Ort bei. Von ihr profitieren Verbraucherinnen und Verbraucher ebenso wie Unternehmen, Kommunen und Bildungseinrichtungen.

 

* Förderung E-Ladesäulen und private Wallboxen

Der Kreis Segeberg meldet am 12.05.2022: E-Ladeinfrastruktur: Fördermittel vorerst aufgebraucht

Die Fördermittel für E-Ladesäulen für das Jahr 2022 sind vorerst aufgebraucht. Spätestens ab dem 1. Januar 2023 wird es ein neues Förderbudget geben. Zudem steht ein zusätzliches Budget für Ende Juni in Aussicht, allerdings muss dieses zuvor vom Kreistag beschlossen werden. Bis dahin ist eine Antragstellung weiterhin möglich, die Bescheidung wird jedoch bis zum 1. Juli 2022 ausgesetzt. Es gibt eine Warteliste. Anspruch auf eine Förderung besteht nicht.

 

De-Mail ermöglicht eine nachweisbare und vertrauliche elektronische Kommunikation. Zudem kann sich bei De-Mail niemand hinter einer falschen Identität verstecken, denn nur Nutzer mit einer überprüften Identität können De-Mails versenden und empfangen.

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Informationen, Erläuterungen sowie Antworten auf häufig gestellte Fragen finden Sie auf der Website www.de-mail.de des Bundesministeriums des Innern, für Bau und Heimat. Über Ihre konkreten Möglichkeiten, De-Mail für die Kommunikation mit Unternehmen und Behörden zu nutzen, informiert Sie www.de-mail.info.